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Forum » Zwischenbericht zur Bürgerschaftswahl Bremen

Beitrag 31 bis 32 von 32 Beiträgen
Administrator

Abschlussbericht: Wahlbörse in Bremen mit einem ordentlichen Ergebnis

Von Administrator am 25.05.2011, 15:37 Uhr
#31

Auch wenn die endgültigen Zahlen der Bürgerschaftswahl in Bremen noch nicht feststehen, kann schon eine Bewertung des Einsatzes der Wahlbörse erfolgen. Die Teilnehmerzahl war mit 89 durchaus zufrieden stellend, die Handelsaktivität an der Börse sogar lebhaft und die Prognosequalität nach unseren relativ harten Kriterien voll befriedigend. Der mittlere absolute Prognosefehler liegt bei etwa 1,5% und damit im Vergleich zu den vier anderen Landtagswahlen dieses Jahres im Mittelfeld. In Baden-Württemberg war das Ergebnis besser, in Hamburg schlechter. Wegen der vielen Besonderheiten in Bremen (zwei Städte mit Sonderklauseln, Vergabe von fünf Stimmen und erstmalige Wahlausübung ab 16 Jahren) war die Prognose nicht gerade leicht.

Die Wahlbörse hat dennoch die wesentlichen Weichenstellungen dieser Wahl früh erkannt. Vor den Umfrageinstituten hat sie schon Anfang April den historischen Vorgang aufgezeigt, dass die Grünen die CDU in Bremen überholen werden. Ferner hat die Wahlbörse von ihrem Start im März an die FDP immer klar unter der 5%-Marke eingeschätzt. Bei der Beurteilung der Sonstigen lag die Wahlbörse allerdings deutlich zu hoch. In der letzten Woche hat sie auf diese Bremer Spezialität zu viel Energie verwendet und ein besseres Gesamtergebnis verschenkt. Normalerweise hat eine Wahlbörse ihre höchste Prognosequalität in den letzten Tagen. In Bremen war das jedoch nicht der Fall.

Besonders aufschlussreich ist immer der Vergleich mit der Konkurrenz aus den Umfrageinstituten, deren Prognosen wesentlich teurer sind und von den Medien bevorzugt werden. Hier in Bremen war die Wahlbörse besser als drei Institute und schlechter als die beiden letzten Umfragen von ARD und ZDF. Damit hat unsere Wahlbörse in den Landtags- und Bundestagswahlen der letzten elf Jahre weiterhin eine Erfolgsquote von über 63% gegenüber den Umfragen und ihre Qualität auch in Bremen bewiesen.

gruener

RE: Zwischenbericht zur Bürgerschaftswahl Bremen

Von gruener am 26.05.2011, 17:52 Uhr
#32
die größte überraschung war für mich das katastrophale abschneiden der b+b. ich war mir von anbeginn unsicher, ob ihr wirklich der sprung in die bürgerschaft gelingen könnte, aber dass sie unter einem prozent der stimmen bleiben würden?
irgendetwas dürfte dort richtig schief gelaufen sein...
halten wir fest: schade um das schöne geld. einige bremer sozialeinrichtungen hätten damit sinnvolleres anstellen können.

zu den aktienkursen:
1. der hohe wert der anderen erklärt natürlich den niedrigen wert für die spd.
2. es gab - aus meiner sicht - eine verkettung unglücklicher umstände, die den kurs der anderen schlussendlich auf über 12 % getrieben haben:
a) ich selbst habe den gros meiner anderen aktien sehr günstig gekauft, zwischen 7 - 9 %, und nur etwa 60 % meines kapitals in diese aktie investiert.
b) als der kurs stieg, stellte ich fest: mind. zwei händler besaßen weit mehr anteile der anderen als ich. die differenz war so groß, dass sie mich mit leichtigkeit von rang 1 gestoßen hätten, wären die anderen mit 12 - 13 ausgeschüttet worden - was ich eine woche vor der wahl als möglich angesehen habe. ich habe darauf nachgekauft, um den abstand zu verringern, aber nur so viel, dass mir selbst bei einem extrem schlechten abschneiden der kleinen parteien der 1. platz im ranking sicher gewesen wäre.
c. gleichzeitig habe ich meine verkauforder zwischen 11 - 13 entfernt.

d. die folge war: andere händler zogen nach und der raum nach oben war frei, da u.a. meine verkauforder fehlten. (btw: interessanterweise hat kaum jemand außer mir - von den anteilen her - größere verkauforder eingestellt) der kurs schoss innerhalb kürzester zeit von 10 auf über 12.

3. vergleiche mit der anderen wahlbörse lassen mich vermuten, dass auch hier mitglieder der b+b versucht haben, den kurs der anderen massiv in ihrem sinne zu beeinflussen. sagen wir ruhig: eindeutig zu manipulieren.
in diesem kontext war leider auch meine zweite prognose der kleinen parteien nicht sehr hilfreich, selbst wenn sie im großen und ganzen einigermaßen stimmte. nur leider bei der b+b nicht, deren minimalwert ich bei 3 % - also 2 prozent zu hoch - angesetzt hatte. in meiner endgültigen prognose lag ich sogar 4 % daneben.

tja, man lernt halt nie aus.


Beitrag 31 bis 32 von 32 Beiträgen

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