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Forum » "Repräsentativität" der Teilnehmer

Beitrag 1 bis 5 von 5 Beiträgen
Rubicon72

"Repräsentativität" der Teilnehmer

Von Rubicon72 am 07.09.2014, 13:26 Uhr
#1
Subjektiv habe ich schon den Eindruck, dass alle politischen Richtungen unter den Teilnehmern der Wahlbörsen vertreten sind, fände aber einmal eine anonyme Umfrage zu den politischen Ansichten etc. z. B. von der PESM durchgeführt, für interessant.
Sind gewisse Parteien überproportional stark vertreten (z. B. werden die Sonstigen hier gelegentlich überschätzt)?
Wie stark identifizieren sich die Teilnehmer mit ihrer jeweils favorisierten Partei (Unterschied zwischen Parteisoldaten/Sympathisanten)?
Sind neben den politischen Richtungen auch alle sozialen Schichten und ethnischen Gruppen repräsentiert (hier habe ich meine Zweifel)? Hieraus könnte PESM folgern, in entsprechenden Medien für die Wahlbörse zu werben.
danebod

RE:

Von danebod am 07.09.2014, 16:36 Uhr
#2
Kuck dir mal die Anzahl der Teilnehmer insgesamt und an den einzelnen Börsen an. Repräsentativität wäre da eine Überraschung. Zudem sind hier Menschen, die politisch interessiert sind. Der steigende Anteil der Nichtwähler dürfte hier massiv unterrepräsentiert sein.
Ich glaube, dass wir nicht repräsentativ sind, aber dafür sind unsere "Prognosen" ziemlich gut. Jedenfalls nicht signifikant schlechter als die der Institute, die mit repräsentativ ausgesuchten (in Wirklichkeit zufällig ausgewählten) Befragten werben.
isabell

RE:

Von isabell am 07.09.2014, 16:56 Uhr
#3
Eine Wahlbörse muss nicht repräsentativ sein,sondern die Teilnehmer sollen sich Gedanken darüber machen, wie die Wahl ausgeht und möglichst danach handeln.
Das ist der große Vorteil von Wahlbörsen.
Umfragen sind seit vielen Jahren auch nicht mehr repräsentativ.Es handelt sich vielmehr um Zufallsstichproben.
Dennoch wäre ich neugierig,wie sich hier hinsichtlich bestimmter Gruppen wie Alter,Geschlecht,... die Teilnehmer aufteilen.
Rubicon72

RE:

Von Rubicon72 am 07.09.2014, 22:03 Uhr
#4
Eine Wahlbörse muss nicht repräsentativ sein,sondern die Teilnehmer sollen sich Gedanken darüber machen, wie die Wahl ausgeht und möglichst danach handeln.
Das sehe ich genauso. Mich würde aber interessieren, ob sich die geringen, aber signifikanten Abweichungen von den realen Wahlergebnissen evtl. auf das "Fehlen" gewisser Gruppen zurückführen lassen.

Ansonsten würde ich erwarten, dass genau das herauskommt: Die Teilnehmer entstammen bevorzugt einem bestimmten politikaffinen, tendenziell gebildeterem Teil unserer Bevölkerung. Aber spannend wäre schon zu sehen, wie die eigentlichen Parteipräferenzen hier verteilt sind...

Insofern war der Titel des Threads evtl. nicht ganz geschickt gewählt.
Rubicon72

RE:

Von Rubicon72 am 12.09.2014, 10:35 Uhr
#5
Ansonsten würde ich erwarten, dass genau das herauskommt: Die Teilnehmer entstammen bevorzugt einem bestimmten politikaffinen, tendenziell gebildeterem Teil unserer Bevölkerung. Aber spannend wäre schon zu sehen, wie die eigentlichen Parteipräferenzen hier verteilt sind...

Über eine Rückmeldung von Seiten der Admins würde ich mich freuen.
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