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Forum » Abschlusskommentar zur Wahlbörse für die Europawahl 2014

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Administration

Abschlusskommentar zur Wahlbörse für die Europawahl 2014

Von Administration am 27.05.2014, 12:45 Uhr
#1
Abschlusskommentar zur Wahlbörse für die Europawahl 2014
Weil die Umfrageinstitute die Piraten nicht extra ausgewiesen haben, müssen korrekterweise zwei Ranglisten aufgestellt werden. Bei der ersten Tabelle, die wir unter Charts und Daten angegeben haben, ist für die Umfragen eine sehr gute Prognose von 1,5% für die Piraten unterstellt worden, während die beiden Wahlbörsen diesen Wert geschätzt haben. Allerdings ändert sich in der Reihenfolge praktisch nichts. Deswegen beziehen wir uns jetzt auf die Tabelle, bei der die Piraten mit zu den Sonstigen gezählt werden. Dann ergeben sich folgende mittlere, absolute Fehler (MAF):

Tabelle

1.Forschungsgruppe Wahlen 0,68%
2.infratest dimap 0,93%
3.PESM-Wahlbörse 1,01%
4.Insa 1,12%
5.Wahltipp Wahlrecht 1,13%
6.Wahlfieber 1,56%
7.You Gov 1,97%
8.Emnid 2,07%

Bewertungsmaßstab

bis 0,6% sehr gut
über 0,6% bis 1,2% gut
über 1,2% bis 1,8% befriedigend
über 1,8% bis 2,4% ausreichend
über 2,4% mangelhaft

Deutlicher Sieger ist die Forschungsgruppe Wahlen (ZDF), die fast sehr gut abgeschnitten hat. Platz 2 ging knapp an infratest dimap vor unserer PESM-Wahlbörse. Auf den nächsten Plätzen folgen nahezu gleichauf das Institut Insa, das häufig mit Onlinebefragungen arbeitet und der von Wahlrecht am Wahltag durchgeführte Wahltipp. Diese fünf Vorhersagen haben einen MAF von weniger als 1,2% und sind damit als gut einzustufen. Dahinter rangiert Wahlfieber, die zweite Wahlbörse, mit einem befriedigenden Resultat. Mit deutlichem Abstand und der Note ausreichend stehen am Ende You Gov und Emnid, deren Umfrage jedoch relativ alt war und nicht aktualisiert wurde.

Europawahlen sind in der Regel schwerer zu prognostizieren als z.B. eine Bundestagswahl, wobei aktuell mit dem Wegfall der Sperrklausel noch eine neue Situation aufgetreten ist. Insgesamt sind die Voraussagen daher ordentlich ausgefallen.

Die PESM-Wahlbörse hat ein beachtliches Ergebnis erzielt. Dieses hätte durchaus besser ausfallen können, wenn sich nicht sehr viele Diskussionen um die AfD und die Sonstigen gedreht hätten und daher die anderen Parteien wenig Beachtung fanden. Schließlich haben kurz vor dem Ende auch die Attacken einiger Fans bei der AfD und den Sonstigen die Kurse unrealistisch in die Höhe getrieben und damit den Markt durcheinander gebracht. Wie bei der Bundestagswahl hat das der Prognosegüte und dem Ansehen unserer Wahlbörse geschadet.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern für das aktive Mitspiel und das gute Ergebnis bedanken und hoffen, dass die anstehende Konjunkturbörse und spätere Wahlbörsen weiterhin regen Zuspruch finden. Von einigen, wenigen Ausnahmen abgesehen, sind wir sehr zufrieden mit unseren Stammspielern und freuen uns auf künftige, spannende Einsätze, um die gute Idee der Wahlbörsen weiter zu entwickeln.

Prof. Dr. Walter Mohr
Alternativlos

RE: Abschlusskommentar zur Wahlbörse für die Europawahl 2014

Von Alternativlos am 27.05.2014, 21:52 Uhr
#2
"Wie bei der Bundestagswahl hat das der Prognosegüte und dem Ansehen unserer Wahlbörse geschadet."
Leider läßt sich nicht feststellen wer die "Störer" tatsächlich waren. Vielleicht sogar im Namen der Instiute, denen die PESM Konkurrenz ein "Dorn im Auge" ist?

Frage:
Warum startet man die PESM Wahlbörse nicht erst 1 Woche vor der Wahl. Dann haben alle Teilnehmer noch viel Cash und "Störer" können hier nicht so sehr eingreifen um die Kurse zu manipulieren. Die meisten Spieler hatten ja diesmal am Ende nur noch wenig Cash und konnten nicht richtig dagegen halten.
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