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Forum » weitere Märkte zur EU-Wahl

Beitrag 1 bis 10 von 15 Beiträgen
gruener

weitere Märkte zur EU-Wahl

Von gruener am 13.03.2014, 15:27 Uhr
#1
ich möchte an dieser stelle weitere märkte anregen.
im konkreten:
- österreich - dreikampf spö, övp, fpö - neos als neue kraft
- dänemark - eigentlich selbstredend, oder?

im weiteren:
- UK - dort könnte ukip stärkste partei werden
- kleine parteien deutschland - das könnte der prognose des hauptmarktes sehr dienlich sein.

beim aufsetzen (parteiauswahl etc.) bin ich ggf. gerne behilflich.

***

wie sehen das die anderen?
ich denke, man bräuchte jeweils 10 personen, die hier fix schreiben, dass sie daabei wären. der rest ergibt sich dann von alleine...
rob567

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von rob567 am 13.03.2014, 21:05 Uhr
#2
Hier könnten zumindest aktuelle Umfragen veröffentlicht werden.
Alternativlos

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von Alternativlos am 13.03.2014, 21:30 Uhr
#3
Die Wahlgewinner in Österreich dürften die FPÖ und die NEOS (viele ehemalige enttäuschte ÖVP Leute)werden.
Ich halte es für möglich, dass die FPÖ sogar die stärkste Partei bei der Europawahl werden wird.


Stand 13.3. in Österreich

Die Herausforderungen für die Meinungsforschung liegen in der zu
erwartenden niedrigen Wahlbeteiligung (derzeit bei 40 Prozent), dem
Antreten einer großen Anzahl an neue Gruppierungen.

Die Zahlen im Detail: SPÖ 25% (Europawahl 2009: 23,7%), ÖVP 24%
(30%), FPÖ 22% (12,7%), Grüne 10% (9,9%), NEOS 12% (-), Hans-Peter
Martin 3% (17,7%), Andere 3% (6%)

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140313_OTS0152/atv-oesterreich-trend-europawahl-oevp-verliert-platz-1-neos-und-fpoe-grosse-gewinner


14.2.2014: Tageszeitung Österreich: FPÖ in Umfragen für die Nationalrats- und EU-Wahl auf Platz 1

FPÖ 23 %, SPÖ 22%, ÖVP 22%, Grüne 14%, NEOS 13 %, Hans-Peter Martin 2%, Ewald Stadler 1%.
smily

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von smily am 13.03.2014, 23:48 Uhr
#4
Märkte für andere Staaten aufzumachen, macht wenig Sinn, da die meisten Teilnehmer die Presse und die öffentliche Wahrnehmung nicht richtig einschätzen können. Österreich ist dort mit seiner deutschsprachigen Öffentlichkeit eine Ausnamhe.
Dennoch wenn ein zweiter Markt, wäre ich fast eher dafür einen auf die deutsche Wahlbeteiligung oder die Aufteilung der Sonstigen Markt zu nehmen. Die beiden Aspekte werden meiner Meinung nach die spannendsten Ergebnisse nach dem Fallen aller Hürden sein.
gruener

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von gruener am 14.03.2014, 01:02 Uhr
#5
Märkte für andere Staaten aufzumachen, macht wenig Sinn, da die meisten Teilnehmer die Presse und die öffentliche Wahrnehmung nicht richtig einschätzen können. Österreich ist dort mit seiner deutschsprachigen Öffentlichkeit eine Ausnamhe.

ich sag mal frei von der leber: bullshit.
das gegenteilige ist zumeist der fall.
auf wahlfieber nutzen wir bewusst märkte, in denen kaum oder keine betroffenen (also wählende) mitwirken als korrektiv für die eigentlichen hauptmärkte. die prognose der beobachter von außen ist meist genauer.
Alternativlos

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von Alternativlos am 16.03.2014, 19:39 Uhr
#6
in Österreich liegt die FPÖ vorne...(nicht überraschend)
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1575521/Umfragen_FPO-auf-Platz-eins-Neos-im-Aufwind?_vl_backlink=/home/index.do
gruener

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von gruener am 24.03.2014, 15:00 Uhr
#7
ich möchte erneut anregen, einen markt für die kleinen parteien zur eu-wahl aufzusetzen.
die debatte und die sehr unterschiedlichen einschätzungen im thread "sonstige" zeigen, wie sinnvoll und notwendig ein solcher markt wäre.

wenn man diesen markt auf 15 % beschränkt, wäre jede/r schon mit 1,50 euro dabei.
Rubicon72

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von Rubicon72 am 26.03.2014, 09:59 Uhr
#8
Einen Markt zu den Sonstigen würde ich unterstützen, für Märkte zu anderen Ländern schließe ich mich der Argumentation von smily (#4) an - ich hatte vor längerem schon ähnlich argumentiert. Mit Verlaub, "bullshit" ist diese Ansicht gewiss nicht, mal abgesehen davon, dass diese Wortwahl beleidigend aufgefasst werden kann ;-)
Alternativlos

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von Alternativlos am 07.04.2014, 20:39 Uhr
#9
Schon hoch interessant: Während in den deutschen Medien die AfD als Rechtspopulisten bezeichnet wird, ordnet das öster. Wirtschaftsblatt (vergleichbar mit dt.Handelsblatt), die AfD nicht in diese Gruppe ein.
http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/international/1587680/EUWahl-Die-Chancen-fur-Rechtspopulisten-im-LaenderUeberblick?_vl_backlink=/home/index.do

In Österreich berichten die Medien halt noch viel ehrlicher und realistischer.
Rubicon72

RE: weitere Märkte zur EU-Wahl

Von Rubicon72 am 23.04.2014, 20:22 Uhr
#10
In Österreich berichten die Medien halt noch viel ehrlicher und realistischer.

Ist das wieder einer Ihrer berüchtigten Witze?

In dem verlinkten Artikel wird übrigens die AfD nicht einmal erwähnt, eine "Einordnung" findet also gar nicht statt. Stattdessen arbeitet sich der Artikel an der NPD ab, einer keinesfalls rechtspopulistischen sondern rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Partei.
Während in den deutschen Medien die AfD als Rechtspopulisten bezeichnet wird

... und zwar völlig zu Recht. Oder leugnen Sie deren homophobe, ausländerkritische bis -feindliche, antifeministischen Ausfälle und Ansichten?

Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die folgenden Artikel...

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/jungorganisation-der-afd-wahlkampf-mit-nackten-hintern-12903064.html
(Unfassbar, was für kleine Machos sich hier tummeln. Es wäre ja richtig putzig, wenn es nicht so traurig wäre)

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-in-sachsen-erfolgreich-12903674.html

Ein Auszug: "Trickserei kann man freilich auch der AfD vorwerfen, die unter dem Vorwand, die Mehrheit müsse mehr und direkt entscheiden, Stimmung gegen Minderheiten macht – indem sie etwa Schluss mit „Integrationsfolklore“ sowie der „indoktrinären Beeinflussung“ von Kindern und Jugendlichen durch Homosexuelle fordert. Das hat selbst die NPD aufgeschreckt, die nun „Vertrauen Sie dem ehrlichen Original“ plakatiert. „Wir wollen auch Protestpotential abschöpfen“, sagt Petry [[AfD-Landesvorsitzende Sachsen]]. "
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