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Forum » Prognosys-Wahlanalysen zur LTW-BY-2013 von Prof. Dr. Walter Mohr

Beitrag 1 bis 8 von 8 Beiträgen
ProfDrWalterMohr

Bericht Nr. 1 zur Landtagswahl in Bayern

Von ProfDrWalterMohr am 27.08.2013, 12:42 Uhr
#1

Die Landtagswahl in Bayern ist scheinbar langweilig, weil es hauptsächlich darum geht, ob die CSU allein regieren kann. Wie man aus allen Prognosen sieht, ist neben den oppositionellen Parteien vor allem das Abschneiden der FDP von Bedeutung .

Bei den sechs Umfrageinstituten, die die erste Gruppe bilden, kann es die CSU in allen Fällen allein schaffen. Sie liegt dort im Mittel bei 47,0%, während die FDP nur auf 3,8% kommt. Allerdings sind diese Ergebnisse relativ alt.

In der zweiten Gruppe sind die Werte tagesaktuell. Die Wahlbörse bei wahlfieber wird mit zwei Teilmärkten gespielt. Dort kann die CSU ebenfalls allein gewinnen. Anders sieht es hingegen bei einer Wahlwette und der PESM-Wahlbörse aus, weil diese die FDP wieder im neuen Landtag sehen.

Wie die nachfolgende Tabelle mit den kombinierten Prognosen zeigt, könnte hier gleichfalls die CSU mit 45,4% ihr Ergebnis von 2008 um 2% verbessern und allein die Verantwortung übernehmen. Denn die FDP würde deutlich verlieren und mit 4,9% sehr knapp scheitern, während die Linke und die Piraten mit jeweils 2,8% wohl keine realistische Chance haben. Die bisherigen Oppositionsparteien haben insgesamt gegenüber 2008 fast 3% dazugewonnen, aber sie können zusammen mit 41% dem Wahlsieg der CSU bisher nicht verhindern. In den letzten drei Wochen kann es jedoch noch einige Verschiebungen geben.

Prognosys-Master-Vote für Bayern vom 25.8.

CSU45,4%
SPD19,6%
Grüne12,8%
FW8,6%
FDP4,9%
Linke2,8%
Piraten2,8%
Sonstige3,1%
gruener

RE: Prognosys-Wahlanalysen zur LTW-BY-2013 von Prof. Dr. Walter Mohr

Von gruener am 28.08.2013, 15:36 Uhr
#2
allein der kurswert für die fdp (4,9%) legt nahe, dass hier noch nicht das letzte wort gesprochen ist.
Rubicon72

RE: Prognosys-Wahlanalysen zur LTW-BY-2013 von Prof. Dr. Walter Mohr

Von Rubicon72 am 29.08.2013, 00:00 Uhr
#3
Wobei ich anmerken möchte, dass die Angabe von Nachkommazahlen eine nicht realistische Genauigkeit der Werte suggeriert.
ProfDrWalterMohr

Bericht Nr. 2 zur Landtagswahl in Bayern

Von ProfDrWalterMohr am 09.09.2013, 11:28 Uhr
#4

Bei der bevorstehenden bayerischen Landtagswahl hat in der Kombiprognose von prognosys die CSU noch einmal auf 46,0% zugelegt. Dadurch könnte sie jetzt allein die Regierung in München stellen, zumal der bisherige Koalitionspartner FDP mit aktuell 4,6% schwer um den Wiedereinzug kämpfen muss. Die Oppositionsparteien können sich insgesamt zwar etwas gegenüber der Vorwahl verbessern, aber die SPD mit 19,7%, die Grünen mit 12,1% und die Freien Wähler mit 8,0% werden wenig ausrichten können, während Piraten mit 3,0% und Linke mit 2,7% ihr Ziel deutlich verfehlen werden.

Zwischen den Umfragen und den Wahlbörsen und Wahlwetten gibt es zwei größere Unterschiede. In den Umfragen wird die CDU deutlich höher, dafür die FDP umso niedriger bewertet. Bei den übrigen Parteien sind die Differenzen relativ gering.

Eine Woche vor der Wahl scheinen noch zwei wichtige Fragen offen, ob es die CSU allein schafft und ob die FDP wieder in den Landtag kommt.

Prognosys-Master-Vote für Bayern vom 8.9.

CSU46,0%
SPD19,7%
Grüne12,1%
FW8,0%
FDP4,6%
Piraten 3,0%
Linke2,7%
Sonstige3,9%
user-102585

RE: Prognosys-Wahlanalysen zur LTW-BY-2013 von Prof. Dr. Walter Mohr

Von user-102585 am 10.09.2013, 14:51 Uhr
#5
Ich schlage prognosis mit meinem Tipp:
CSU 47,5%

SPD 19,5%

Grüne 10,1%

FW 8,8%

FDP 3,9%

Piraten 3,0%

Linke 3,1%

Sonstige 4,1%
ProfDrWalterMohr

Finaler Bericht zur Landtagswahl in Bayern

Von ProfDrWalterMohr am 15.09.2013, 13:04 Uhr
#6

Die letzte Kombi-Prognose für die Landtagswahl in Bayern zeigt keine wesentlichen Veränderungen. Die CSU steht bei 46,0% und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit allein die Regierung stellen können. Alle Umfrageinstitute und Wahlbörsen unterstützen diesen Befund, nur eine Wahlwette sieht es anders.

Mit durchschnittlich 4,6% wird die FDP große Schwierigkeiten haben, wieder in den Landtag zu kommen. Die unterschiedlichen Einschätzungen reichen von 3,0% bis 5,1%.

Die Oppositionsparteien SPD mit 19,8%, Grüne mit 11,4% und Freie Wähler mit 7,9% haben insgesamt nicht mehr aufholen können, während die Linke mit 3,1% und die Piraten mit 3,0% keine Chance haben.

Die Bandbreite aller Umfragen, Wahlbörsen und Wahlwetten ist in der zweiten Spalte der Tabelle angegeben und zeigt keine starken Unterschiede. Somit ist wohl wenig Spannung zu erwarten. Allerdings dürften das Abschneiden der FDP und die Höhe des CSU-Sieges von Bedeutung für die kommende Bundestagswahl sein.

Prognosys-Master-Vote und Bandbreite

CSU46,0%44,1% - 48,0%
SPD19,8%18,0% - 21,6%
Grüne11,4%10,0% - 12,2%
FW7,9%7,0% - 8,6%
FDP4,6%3,0% - 5,1%
Linke3,1%2,7% - 4,0%
Piraten3,0%2,0% - 3,5%
Sonstige4,2%3,4% - 5,3%
ProfDrWalterMohr

Abschlussbericht zur Landtagswahl in Bayern

Von ProfDrWalterMohr am 19.09.2013, 20:20 Uhr
#7

Bei der abgeschlossenen Landtagswahl in Bayern haben die beiden großen und in letzter Zeit erfolgreichsten Umfrageinstitute Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) und infratest dimap (ARD) deutlich gewonnen, weil sie sowohl den klaren Sieg der CSU als auch den starken Verlust der FDP ziemlich genau vorausgesagt haben. Man vergleiche dazu unsere Tabelle in Charts und Daten. Die beiden Wahlbörsen, die eher partnerschaftlich gegen die erdrückende Übermacht der Umfrageinstitute kämpfen, liegen im Mittelfeld. Sie haben beide ein befriedigendes Ergebnis erzielt. Dabei verwenden wir seit über zehn Jahren folgendes Bewertungsschema im Bezug auf den mittleren, absoluten Fehler (MAF) pro Partei: bis 0,6% Note sehr gut, zwischen 0,6% und 1,2 % Note gut, zwischen 1,2% und 1,8% Note befriedigend, zwischen 1,8% und 2,4% Note ausreichend und über 2,4% Note mangelhaft. Zudem hat unsere Wahlbörse die Alleinregierung der CSU und- allerdings knapp- das Ausscheiden der FDP richtig gesehen. Bei uns gab es die stärksten Abweichungen für die Grünen, die Sonstigen und die CSU. Insgesamt sind die Grünen bei allen stark überschätzt und die Sonstigen stark unterschätzt worden.

Ein Grund für das nicht so gute Abschneiden der PESM-Wahlbörse liegt in deren Konstruktion, wobei aus Renditegründen häufig zu lange und zu viel mit den kleinen Parteien gehandelt wird. So hat auch der letzte Tag keinen hinreichend starken Schwenk zu den beiden größeren Parteien gebracht, obwohl die Trends richtig waren. Dieses Mal kommt erschwerend hinzu, dass gleichzeitig vier Wahlbörsen bei uns gelaufen sind. Wenn man Umsatz und Transaktionen der Börsen vergleicht, entfallen allein auf die Wahlbörse zur Bundestagswahl 80% bis 90%. Daher ist möglicherweise den beiden Landtagswahlen nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt worden. Es gibt noch einen anderen Kritikpunkt, der sich auf die Anzahl und Zusammensetzung der Spieler bezieht. Dieser Markt hatte mit 78 Teilnehmern schon eine ausreichende Teilnehmerzahl. Aber gerade bei einem so speziellen Bundesland wie Bayern wäre es sinnvoll gewesen, einen entsprechenden Medienpartner dabei zu haben. Selbst bei einem Preis unter der Hälfte einer einzigen Umfrage waren die Zeitungen weder in Bayern und Hessen, noch im Bund bereit, mit uns zu kooperieren. Da wir die Wahlbörse nicht kostenlos abgeben wollten, haben wir sie allein auf eigene Kosten betrieben. Die Zeitungen wollten ihr Geld lieber in die bewährten Umfragen und die neuartigen, einfacheren Wahlwetten investieren.

Wie schon erwähnt, waren die beiden großen Umfrageinstitute besser als diese Wahlbörse, während Emnid und GMS schlechter abgeschnitten haben. Daher ist unser Wettbewerb mit den Umfragen 2:2 ausgegangen. Nun sind wir insgesamt seit unserem Bestehen in 66% der Einzelvergleiche gegenüber den Umfragen vorn.

Die beiden Wahlwetten sind sehr unterschiedlich ausgegangen, und zwar eine besser (Wahlrecht) und eine schlechter (Münchner Abendzeitung) als unsere Wahlbörse. Damit steht es jetzt 9:1 zu unseren Gunsten. Obgleich aus Bayern, hat die Abendzeitung eventuell ein zu homogenes, städtisch orientiertes Publikum gehabt. Außerdem war es dort wohl die erste Wahlbörse mit einer längeren Laufzeit. Wahlrecht hat schon mehr Wahlwetten durchgeführt und diese nur an den letzten beiden Tagen laufen lassen, was ein deutlicher Vorteil ist, für die mediale, öffentliche Darstellung jedoch wenig bringt. Außerdem findet man bei Wahlrecht ein sehr politisch interessiertes und eher heterogenes Publikum.

Die österreichische Wahlbörse Wahlfieber, die dieses Mal uns gegenüber die Nase vorn hat, ist sogar schon länger im Politikmarkt. Idee und Plattform sind ziemlich identisch. Es gibt jedoch einige Unterschiede. Von allen Wahlbörsen spielt nur die PESM-Wahlbörse mit Echtgeld, um damit mehr Sorgfalt zu erreichen. In anderen Punkten ist jedoch Wahlfieber weniger risikobereit. Dort spielt man z.B. eine Wahl auf zwei oder drei Märkten aus, oder man macht einen Markt für ausgesuchte Spieler. Auch die Endprognose wird unterschiedlich erstellt. Bei Wahlfieber ist es der Durchschnitt der letzten drei Tage, während prognosys den finalen Kursstand nimmt. Wir haben uns so entschieden, weil unsere Spieler es besser finden, alle zusammen in einem Markt mit einer Endstandprognose zu handeln. Ferner lässt Wahlfieber die Wahlbörse am letzten Tag länger laufen als wir. Ich habe die Sachverhalte etwas ausführlicher dargelegt, weil wir für Anregungen und Kritik durchaus offen sind.

Damit sind wir bei der Master-Prognose, die von einigen Teilnehmern im Diskussionsforum als Beeinflussung gesehen wurde. Wer dieser Meinung ist, muss ja meinen deutlich gekennzeichneten Beitrag nicht lesen. Andererseits haben wir ohne Zeitungseinsatz keine bessere Möglichkeit unser Forschungsprojekt an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Prognosequalität war übrigens genau so gut wie bei der Wahlbörse. Man kann jedoch aus diesem Ansatz weitere, brauchbare Informationen Gewinnen.

Als Fazit soll festgehalten werden, dass diese Bayernwahl nicht einfach zu schätzen war, weil es relativ starke Abweichungen bei der CSU, vor allem jedoch bei Grünen und Sonstigen gab. So erreichten nur Forschungsgruppe Wahlen und infratest dimap eine gute Bewertung, während Die PESM- Wahlbörse befriedigend abgeschnitten hat.

gruener

RE: Prognosys-Wahlanalysen zur LTW-BY-2013 von Prof. Dr. Walter Mohr

Von gruener am 19.09.2013, 21:12 Uhr
#8
ich habe einige anmerkungen zu wahlfieber
in österreich fallen prognosemärkte mit echtgeldeinsatz unter das glücksspielgesetz. sie sind daher für einen österreichischen anbieter derzeit nicht realisierbar.
u.a. deswegen gibt es bei wahlfieber geschlossene märkte - um parteipolitisch motivierte manipulationen besser zu erkennen - und bei wichtigen wahlen eine aufteilung auf mehrere märkte - um der lukrativität von kleinen aktien entgegenzuwirken.
ansonsten teile ich die einschätzung, dass echtgeldmärkte in der regel präzisere prognosen abliefern.
Beitrag 1 bis 8 von 8 Beiträgen

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